Fridolin Dallinger
Bühnenmusik

 

Der in Eferding geborene Fridolin Dallinger gehört zu jenen Komponisten, die es auch heute noch wichtig finden, Symphonien zu schreiben, mittlerweile sind es vier geworden. Die Palette seiner Arbeit ist aber sehr umfassend, neben Orchesterwerken hat er sich Zeit seines Lebens mit Lied- und Chorgesang beschäftigt. Von ihm stammen u.a. das „Magnificentea creatoris“, die Kantate „Bilder einer Einstellung“ und das Oratorium „Die Donau“. Als Autor der Bühnenmusik zu den Rainbacher Evangelienspielen empfahl er sich nicht nur dadurch, dass er das Ballett „Die sieben Todsünden“ und das Musical „Die Goldenen Zwanziger“ herausgebracht hat, sondern vor allem weil er zu jenen Komponisten gehört, die ihr Handwerk in allen Facetten beherrschen, die daher auf die unterschiedlichsten Stimmungen und Ausdrucksformen, wie sie die Bühnenarbeit verlangt, perfekt reagieren können und die in der Lage sind, den einzelnen Szenen einen unverwechselbaren musikalischen Charakter zu verleihen.

Fridolin Dallinger wurde mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Österreichischen Staatspreis für Musik, dem Kulturpreis des Landes Oberösterreich, dem Heinrich-Gleißner-Preis und dem Anton-Bruckner-Preis.

Rainbacher Evangelienspiele - Fridolin Dallinger